Der Playoff-Countdown – Teil 4:

„Solch eine Gelegenheit bekommt man nicht oft“

 

Buchloe (chs) Morgen startet für den ESV Buchloe die Playoff-Aufstiegs-Serie gegen den ERSC Amberg. Vor dem Auftaktspiel in Buchloe haben wir uns kurz mit Piraten-Coach Christopher Lerchner und Co-Trainer Tobias Kastenmeier unterhalten:

 

Morgen wird es ernst! Ihr habt beide im letzten Jahr noch aktiv auf dem Eis gestanden. Wärt ihr in den Playoff-Spielen morgen ebenfalls gerne nochmals als Spieler mit dabei?

Lerchner: Natürlich bitzelt es da einen schon noch einmal, da wir vor zwei Jahren den Abstieg noch hautnah miterlebt haben. So eine Gelegenheit mit einer Playoff-Serie um den Aufstieg bekommt man nicht oft. Aber ich bin mit meiner jetzigen Position so ausgelastet und fühle mich dort auch gut aufgehoben, sodass ich da vollstes Vertrauen in meine Jungs habe.

Kastenmeier: Da ich in dieser Spielzeit ja sogar noch bei ein paar wenigen Spielen mit auf dem Eis ausgeholfen habe, fühle ich mich mit der Mannschaft vielleicht auch noch einmal mehr verbunden. Ich würde daher schon gerne am Spieltag nochmals die Schlittschuhe schnüren, aber auch von der Bande aus ist die Vorfreude riesig.

 

War die Vorbereitung für euch als Trainer auf die Playoffs und den Gegner noch einmal eine besondere?

Lerchner: Wir kennen die Amberger jetzt schon aus den letzten beiden Jahren und der Grundstock der Mannschaft ist dort ja in etwa der gleiche geblieben. Wir wissen also schon, was auf uns zukommt und haben uns zusätzlich auch mit ein paar Videos vorbereitet. Wir konzentrieren uns aber vornehmlich auf uns selbst, da wir vorrangig unser Spiel aufs Eis bringen müssen.

 

Mit dem Gegner, dem ERSC Amberg, haben wir in den letzten Aufeinandertreffen eigentlich recht gute Erfahrungen gemacht. Wie schätzt ihr die Wildlions ein?

Lerchner: Die Aufstiegsrunde war so stark und ausgeglichen, da ist alles auf Augenhöhe. Auch wenn wir in den zurückliegenden Partien gegen den ERSC ganz gute Resultate erzielt haben, ist in dieser „Best of Three“ Serie alles möglich. Da kommt vieles auch auf die Tagesform drauf an. Umso wichtiger ist es, dass wir mit dem Selbstvertrauen der letzten Spiele in diese KO-Duelle gehen.

Kastenmeier: Viel wird auch Kopfsache in dieser Serie sein, sodass wir auch mental gut dagegenhalten müssen.

 

Durch die kurze „Best of Three“ Serie hat eine Mannschaft in Spiel zwei am Sonntag schon Matchball bzw. die andere steht bereits mit dem Rücken zur Wand. Hättet ihr euch daher eine längere Serie gewünscht?

Lerchner: Ja, eine „Best of Five“ Runde wäre angesichts der wichtigen Entscheidung um den Aufstieg sicher besser gewesen. Aber es ist so wie es ist und ich denke auch in der kurzen Serie wird sich über zwei bzw. drei Spiele die bessere Mannschaft durchsetzen.

 

Nach Platz eins in der Aufstiegsrunde darf man zunächst zu Hause beginnen und hätte auch bei einem möglichen dritten Spiel Heimrecht. Ist das ein großer Vorteil oder womöglich eher sogar ein Nachteil, weil man zum Auftakt zu Hause nochmals mehr unter Druck steht?

Kastenmeier: Ich denke schon, dass es ein Vorteil ist. Wir haben gerade in den letzten Wochen gemerkt, wie die Stimmung in der Stadt und vor allem im Stadion sehr positiv auf die Mannschaft eingewirkt hat. Daher sehe ich das Heimrecht schon als Vorteil an.

Lerchner: Das denke ich auch. Bis jetzt war es schwierig uns zu Hause zu schlagen und ich hoffe, dass das auch so bleibt und wir unsere Heimspiele gewinnen, auch wenn Amberg eine gute Auswärtsmannschaft ist. Wir brauchen aber dazu wie immer die Unterstützung der Fans!

 

INFO: Wir möchten zum zweiten Playoffspiel am Sonntag in Amberg (Spielbeginn: 18.30 Uhr) einen Fanbus einsetzen. Abfahrt wäre bei 35 verbindlichen Anmeldungen um 14 Uhr am Eisstadion! Für Getränke ist im Bus ausreichend gesorgt. Der Preis pro Person beträgt 20€. Anmeldungen bitte bis spätestens heute Abend (!) um 19 Uhr unter 0177/2315460.