Quartett komplettiert zum Vorbereitungsstart den vorläufigen Kader

Mattias Imhof und Fabian Held bleiben – Moritz Simon und Nico Nieberle kommen neu

 

Buchloe (chs) Das lange Warten hat ein Ende! Am Sonntag startet für den ESV Buchloe nach der Sommer- und Corona-Pause endlich wieder die Eishockey-Saison. Zu Gast ist ab 18 Uhr der Ligakonkurrent VfE Ulm/Neu-Ulm. Pünktlich dazu können die Buchloer – präsentiert von der Firma Alpina – auch die letzten freien Positionen im Kader bekannt geben. So verlängern die Jungspieler Mattias Imhof und Fabien Held. Neu mit dabei sind zudem die beiden Verteidiger Moritz Simon und Nico Nieberle.

 

Diese Sommerpause war so lang wie nie zuvor. Das lag vor allem daran, dass die letzte Bayernliga-Saison ja bereits nach wenigen Spielen Ende Oktober 2020 coronabedingt vorzeitig abgebrochen wurde. Seitdem sind also die Buchloer – und auch alle anderen Teams – notgedrungen eishockeyfrei geblieben. Doch nun geht es endlich wieder los, und das auch vor Zuschauern. Einiges gilt es für die Piraten Fans aber künftig zu beachten: Zum einen herrscht in der Buchloer Sparkassenarena auf Grund der seit Sommer laufenden Umbau- und Renovierungsarbeiten noch eine Baustelle. Zum anderen gelten wegen der immer noch aktuellen Corona-Pandemie gewisse Regeln für den Einlass. So muss in der Eishalle eine Maske getragen werden (FFP2, oder medizinisch) und es gilt die „3G-Refelung“. Das heißt, Zuschauer müssen entweder geimpft, genesen oder tagesaktuell negativ getestet sein und dies auch mit den entsprechenden Nachweisen belegen. Eine Erfassung der Zuschauer findet zudem über die Luca-App statt.
„Wir danken der Stadt Buchloe für die Unterstützung und dass wir mit unserem Konzept wieder bis zu 750 Zuschauer empfangen dürfen“, heißt es von der Vorstandschaft. „Wir bitten aber zugleich auch alle Besucher um gewisse Nachsicht und um Verständnis, vor allem wegen der Baustelle und anfangs auch wegen der Premiere des neuen Hygienekonzeptes.“
Zum ersten Heimspiel am Sonntag haben sich die Verantwortlichen zudem entschieden, dass der Eintritt auf Spendenbasis erfolgt.

Der erste Gegner zum Start in die Testspielphase ist dabei der VfE Ulm/Neu-Ulm sein. Auf die Devils von der Donau sind die Buchloer schon in den letzten Jahren in der Landesliga immer wieder getroffen. Für die beiden ESV-Neuzugänge Lukas und Peter Brückner gibt es hier gleich ein Wiedersehen mit ihrem alten Verein. Neu mit dabei sind bei den Piraten auch noch zwei weitere Spieler, Moritz Simon und Nico Nieberle.
Moritz Simon ist gebürtiger Buchloer und wurde in der Talentschmiede des ESV Kaufbeuren ausgebildet. Dort durchlief er alle Nachwuchsmannschaften – also unter anderem auch die Schüler-Bundesliga und DNL. Im letzten Jahr wechselte der gelernte Verteidiger dann nach Königsbrunn zu seiner ersten Station im Seniorenbereich. Doch auch hier war wie für die Buchloer ja bereits nach wenigen Spielen coronabedingt vorzeitig Schluss, sodass der 21-Jährige jetzt bei den Piraten voll durchstarten möchte.
Gleiches gilt auch für den zweiten Jungverteidiger Nico Nieberle (20), der ebenfalls im Kaufbeurer Nachwuchs gespielt hat und im letzten Jahr in der U20 des HC Landsberg auflief. „Nico und Moritz sind beide junge Spieler, die den Sprung ins Senioren-Bayernliga-Eishockey schaffen wollen“, meint ESV-Trainer Christopher Lerchner. „Für sie gilt es sich möglichst rasch zu entwickeln. Das Bedarf harter Arbeit im Training und den Input vom Trainerteam und den erfahrenen Mitspielern aufzunehmen und umzusetzen.“ Die Buchloer bauen somit auch weiterhin auf junge Einheimische, bzw. Spieler aus der Region.

Denn dieses Motto gilt auch für die letzten beiden Verlängerungen, die den Kader somit komplettieren. Mattias Imhof spielt schließlich schon seit 2015 für den ESV – zunächst im Nachwuchs, seit 2018 auch im Team der 1. Mannschaft. Mit seiner unbekümmerten Art wusste der 21-Jährige, der sowohl im Sturm als auch in der Verteidigung spielen kann, schon mehrfach zu überzeugen. Und auch Fabian Held ist ein noch junger Spieler, der weiter zum Kader der 1. Mannschaft gehören wird. Das 20-jährige Eigengewächs soll in der Bayernliga immer wieder Spielpraxis sammeln, um so weiter an Erfahrung zu sammeln.

 

 

Die wichtigsten Regelungen für die Heimspiele in der Sparkassenarena:
– dauerhafte Maskenpflicht (FFP2 oder medizinische Maske), da so eine Auslastung bis zu 750 Zuschauern ohne Abstand möglich ist

– „3G-Regelung“ als Voraussetzung für den Zutritt, sprich Einlass erhalten nur geimpfte, genesene, oder tagesaktuell negativ getestete Personen (unter Vorlage des entsprechenden Nachweises und Personalausweis!)

– Erfassung des Eintrittes vorzugsweise über die Luca-App (Scannen des Codes beim Eintritt ins Stadion), bzw. über ausgefüllten Zettel zur Datenerfassung

Wir bitten, rechtzeitig zu kommen, um lange Wartezeiten kurz vor Spielbeginn auf Grund der Vorgaben zu vermeiden.