Piraten mit erstem perfektem Wochenende der Saison
ESV Buchloe schlägt Amberg souverän mit 5:1 und bleibt weiter dicht an Platz 10 dran
Buchloe (chs) Dank des ersten 6-Puntke-Wochenendes der Spielzeit sind die Buchloer Piraten mit zwei Siegen optimal ins neue Jahr gestartet. Denn nach dem 7:3 Erfolg am Freitag über Schongau legten die Freibeuter am Sonntag gegen Amberg gleich den nächsten Dreier vor eigener Kulisse nach. Mit einem souveränen 5:1 (3:0, 1:0, 1:1) holten die Buchloer so den sechsten Heimsieg in Serie und bleiben damit auch weiter dick im Geschäft im Kampf um die Pre-Playoff-Ränge. Da allerdings zeitgleich auch Peißenberg im Gleichschritt an diesem Wochenende sechs Punkte holte, reichte es trotz optimaler Ausbeute für die Buchloer nicht zum Sprung auf Platz 10, auf dem weiterhin – punktgleich mit den Buchloern – dank des besseren Torverhältnisses die Miners stehen.
„Wir sind natürlich sehr zufrieden mit den sechs Punkten“, bilanzierte ESV-Trainer Dominic Weis das Wochenende, bei dem die Buchloer mit zwei Heimsiegen auch ihre starke Bilanz vor heimsicher Kulisse weiter ausbauen konnten. Gegen Amberg war dabei nach verhaltenem Start vor allem ein konsequentes erstes Drittel ausschlaggebend, in dem die Piraten früh mit drei Toren den Weg für den nächsten Dreier ebneten. „Da haben wir die Tore gemacht und hatten dann ein gutes Polster“, lobte Weis, der mit den anschließenden zwei Abschnitten aber nicht ganz glücklich war. Dort hätte man nicht „seriös genug weitergespielt“ und so das Match zumindest prinzipiell lange unnötig offengehalten. Doch unter dem Strich erwies sich der Tabellenvorletzte aus Amberg in der Offensive an diesem Abend als zu harmlos, sodass der sechste Heimerfolg der Piraten am Stück am Ende auch hochverdient und letztlich auch zu keiner Zeit wirklich ernsthaft in Gefahr war.
Mit verantwortlich dafür war wie bereits erwähnt die Drei-Tore-Führung der Hausherren nach dem ersten Durchgang, mit der Gäste Trainer Christian Zessack natürlich haderte, da dessen Team in den letzten Spielen des Öfteren vor allem auf Grund vieler Gegentore im Auftaktdrittel die Partien verloren hatte. Dabei hatte das Spiel eigentlich relativ ausgeglichen und ohne die ganz großen Chancen begonnen. Doch nach 13 Minuten brachte dann Michal Petrak die Hausherren in Front, als er in Überzahl bei einem Abstauber vor dem Tor goldrichtig stand. Der 42-jährige Routinier war anschließend auch beim zweitem, dem wohl schönsten Treffer des Abends beteiligt, den Petrak im sehenswerten Zusammenspiel dem 22 Jahre jüngeren Sturmpartner Nils Asner auflegte (15.). Doch Asners 2:0 war noch nicht der Schlusspunkt in diesem Durchgang, da die Rot-Weißen durch Adriano Carciola nochmals vor der ersten Pause nachlegten, als dieser vor Gäste-Keeper David Kubik die Übersicht bewahrte (18.).
Mit dem beruhigenden Vorsprung ging es so ins Mitteldrittel, in dem die Buchloer dann – wie von Weis angesprochen – nicht mehr die Kaltschnäuzigkeit der ersten 20 Minuten aufwiesen. Chancen waren zwar ohne Frage vorhanden, doch die Scheibe wollte am guten Amberger Schlussmann erst einmal nicht mehr vorbei. Die dickste Möglichkeit auf den vierten Treffer hatte dabei vermutlich abermals Carciola, dessen Versuch aber nur an den Pfosten klatschte (24.). Größtenteils hatten die Piraten die Gäste aber auch fortan ganz gut im Griff, sodass die Amberger auch weiterhin auf ihren ersten Torerfolg warten mussten. Und kurz vor Drittelende legten die Piraten zu einem psychologisch wichtigen Zeitpunkt schließlich doch noch das vorentscheidende 4:0 nach, als Alexander Thiel erneut ein Powerplay nutzte (40.).
So konnten die Amberger auch im letzten Abschnitt die Gennachstädter nicht mehr in ernsthafte Bedrängnis bringen, zumal Carciolas Doppelpack nach 43 Minuten zum 5:0 endgültig alles klar machte. Zum Shutout für ESV-Tormann David Blaschta reichte es aber dennoch nicht ganz, da Amberg in der Schlussminute durch Roberts Baranovskis noch der Ehrentreffer gelang, den Blaschta zuvor noch mit einigen guten Paraden verhindert hatte. Am wichtigen Erfolg der Freibeuter äderte das aber freilich nichts mehr, mit dem die Buchloer sechs Spiele vor dem Ende der Hauptrunde weiter ganz dicht dranbleiben an Platz 10.


