ESV startet in die Aufstiegsrunde

Buchloe Piraten empfangen am Freitag Vilshofen – am Sonntag geht es nach Amberg

 

Buchloe (chs) Jetzt beginnt die heiße Phase für den ESV Buchloe! Denn an diesem Wochenende startet die Aufstiegsrunde für die Freibeuter, zu der die Buchloer am Freitagabend ab 20 Uhr zum Auftakt den ESC Vilshofen in der heimischen Sparkassenarena empfangen. Am Sonntag wartet auf die Rot-Weißen dann die weite Reise in die Oberpfalz zum ERSC Amberg (18.30 Uhr).

Nachdem die Buchloer die Landesligahauptrunde auf Rang vier beendet haben, geht es für alle Teams nun also wieder bei Null los. Ziel ist es, in der Achtergruppe nach den 14 Partien unter den ersten Drei zu stehen, womit man den Aufstieg und somit die Qualifikation zur Bayernliga fürs kommende Jahr perfekt machen würde. Doch davor liegt ein ganz langer, steiniger und schwieriger Weg vor den Gennachstädtern, denn in der Gruppe warten mit dem bisherigen allgäuer Gruppenkonkurrenten Kempten, sowie den starken Landesliga-Teams aus Amberg, Haßfurt und Vilshofen und den Bayerligisten Dorfen, Geretsried und Schongau eigentlich ausschließlich ganz harte Brocken. Vor dem Auftaktwochenende haben wir uns dazu mit ESV-Trainer Alexander Wedl und dem 2. Vorstand Florian Warkus unterhalten:

 

Herr Wedl, Herr Warkus, wie schätzen sie die Gruppe ein?

Wedl: Die Gruppe ist alles andere als einfach, aber auch die Parallelgruppe ist keinesfalls leichter. Es wird sicher schwer werden für uns, da wir zunächst einmal einen Bayernligisten verdrängen müssen. Außerdem stoßen richtig starke Landesligisten aus der Nordgruppe hinzu und auch Kempten ist kein einfacher Gegner, wie wir bereits erfahren mussten.

Warkus: Rein von der Papierform gehören wir sicher nicht zu den Favoriten, denn auf uns warten mit Dorfen und Geretsried zwei Bayernligateams, die immerhin letzte Saison noch unter den Top 8 der BEL waren. Auch Schongau ist ein etablierter Bayernligist und hinzu kommen die ambitionierten Landesligisten aus dem Norden. Alles in allem also eine brutal schwere Angelegenheit, weshalb es sehr schwer werden wird.

 

Welche Ziele hat man sich nach dem Erreichen der Aufstiegsrunde gesteckt?

Wedl: Letztlich liegt es nur an uns wie wir abschneiden. Die Generalprobe in Kempten letzten Sonntag war sicherlich nicht gut, aber wir müssen jetzt wieder in die Spur kommen. Wir können es nur gemeinsam im Kollektiv schaffen, weil wir schlichtweg nicht so talentierte Einzelspieler haben wie die Konkurrenz. Aber wir haben auch in der Hauptrunde schon bewiesen, dass wir dazu im Stande sind Überraschungen zu schaffen.

Warkus: Der direkte Wiederaufstieg ist bei der harten Konkurrenz sicher keine absolute Pflicht, aber gerade die letzte Saison hat gezeigt, was möglich ist, wenn eine Mannschaft zum richtigen Zeitpunkt bereit und fit ist und auf den Erfolg brennt. Wir müssen jetzt konstant unser Potential und Maximum abrufen und dazu ist es wichtig, dass die Mannschaft aus den Fehlern der Vorrunde gelernt hat. Genauso wichtig wird aber auch sein, dass wir uns auf die Unterstützung unserer Fans verlassen können. Hier hoffen wir daher, dass uns möglichst viele Zuschauer im Stadion anfeuern.

 

Was erwarten sie sich vom anstehenden Auftaktwochenende gegen Vilshofen und Amberg?

Wedl: Ein guter Start wäre enorm wichtig. Das Heimspiel gegen Vilshofen zum Start müssen wir gerade zu Hause natürlich gewinnen. In Amberg wird es sicher nicht leicht, denn die haben eine richtig gute Mannschaft. Da werden wir gleich sehen wie gut wir sind.

Warkus: Ich sehe das genauso. Ein erfolgreicher Auftakt wäre extrem hilfreich, auch wenn wir immer von Spiel zu Spiel schauen müssen.

 

Der Bayerische Eisportverband hat in seinen Durchführungsbestimmungen festgelegt, dass in der Verzahnung eigentlich nur mit zwei transferkartenpflichtigen Akteuren, sprich Kontingentspieler, angetreten werden darf. Dennoch war zuletzt zu hören, dass sich Haßfurt offenbar nicht an diese Regelung halten wird.

Warkus: Mein letzter Kenntnisstand ist, wie zuletzt bereits vom BEV angekündigt, dass gegen eine Mannschaft – sofern sie mehr als zwei Kontingentspieler pro Spiel einsetzt – eine Wertung vorgenommen wird. Aber wir müssen einfach abwarten was letztlich diesbezüglich passieren wird bzw. wie der Verband dann agiert.

 

Wird es personell noch einmal Veränderungen im Team gegeben?

Warkus: Zunächst einmal kehrt nach einem klärendem Gespräch Michal Telesz zum Wochenende wieder in den Kader zurück. Und wenn wir die Chance haben noch einen vernünftigen Spieler zu bekommen, der uns nachhaltig weiterhelfen kann, werden wir uns selbstverständlich intensiv darum bemühen, uns nochmals für die kommende Runde zu verstärken. Wichtig ist aber, dass der oder die Spieler zu uns und ins Konzept des Vereins passen und der Mannschaft helfen. Außerdem muss es natürlich auch finanziell machbar sein.

 

Hier noch die Übersicht, was am Wochenende außerdem in der Buchloer Sparkassenarena los ist:

Do, 10.01.2019, 14-16 Uhr: Publikumslauf
Fr, 11.01.2019, 16-17:45 Uhr: Schlägerlauf
Sa, 12.01.2019, 10-11 Uhr: Eislaufschule ESV Buchloe
Sa, 12.01.2019, 14-16 Uhr: Publikumslauf
Sa, 12.01.2019, 18:30-20:30 Uhr: Eisdisco
So, 13.01.2019, 7-15:30 Uhr: Eisstockschützen Bezirksoberliga 1.Spieltag
So, 13.01.2019, 16:30 Uhr: U20 Landesliga: ESV Buchloe – ECDC Memmingen